Nandi's
story

„Man kann nur als Team Leben retten, wenn man sich selbst akzeptiert.“

Die meisten Männer in meiner Familie sind schon bei der Feuerwehr, seit ich klein bin.

Deswegen war ich mit diesem Bereich schon immer in Kontakt und konnte mich früh dafür faszinieren. Stereotypisch betrachtet ist die Feuerwehr ja eher männlich und verlangt einiges an einen ab, was in unserer Gesellschaft leider eher Männern zugeschrieben wird. Im privaten hingegen, wenn ich mich auch mal schicker machen möchte, gefällt es mir deshalb umso mehr, Schmuck zu tragen und mich damit schön zu fühlen. Das Beispiel der Feuerwehr zeigt ganz deutlich, dass ich beides sein kann. Ich brauche das als Ventil, für eine ganz andere Seite in meinem Alltag. Im Alltag macht man immer dasselbe, aber bei der Feuerwehr hat man eine ganz andere Aufgabe. Da muss ich nicht nur aufstehen, mich fertigmachen, zur Schule gehen, lernen, schlafen und wieder von vorne. Es gibt immer etwas Neues, man muss sich immer neuen Herausforderungen stellen, sich immer selbst weiterentwickeln.

Schmetterlingsmoment

Aber darüber hinaus begeistert es mich so sehr, dass ich mit meinem Hobby die Möglichkeit habe, Leben zu retten. Das funktioniert aber nur, wenn alle zusammenarbeiten. Feuerwehr ist eine Teamsache, es ist ganz wichtig, dass man nie etwas alleine macht, weil die Verantwortung nicht an eine einzige Person übertragen werden kann. Deswegen ist es neben der Selbstentwicklung wahnsinnig wichtig, auch als Team zu funktionieren. Wenn ein Haus brennt, ist keine Zeit für Selbstzweifel oder Unsicherheiten. Jedes Teammitglied muss unabhängig voneinander aber auch zusammen perfekt funktionieren, damit Leben gerettet werden können. Es bedarf also Selbstakzeptanz und Selbstbewusstsein von jeder einzelnen Person und das ist eine große Herausforderung.

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